Freitag, 18. Mai 14 Uhr: Reinigung der Lippequelle

In Abstimmung mit dem Heimatverein wurde von der Stadt am Freitag, 18. Mai 2018, das Wehr der Lippequelle geöffnet und der Quellteich der Lippe gereinigt. Neben Bürgermeister Andreas Bee nahmen Helfer des städtischen Bauhofs sowie Taucher der Tauchschule Odin aus Bad Lippspringe an diesem Termin teil. Zufällig war auch ein Fernsehteam vor Ort, das für eine Dokumentation des WDR über die Lippe drehte, der Film soll 2019 gezeigt werden.

Hier Bilder der Aktion:

Reinigung der Lippequelle
Reinigung der Lippequelle-02
Reinigung der Lippequelle-02
Ein Taucher macht Unterwasseraufnahmen in der Quelle für das WDR-Fernsehen.
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Kulturfahrt 2018 nach Attendorn

Unsere diesjährige Kulturfahrt führt am 23. Juni nach Attendorn. Die 25 000 Einwohner zählende Stadt liegt im Kreis Olpe im südlichen Sauerland. Überregional bekannt ist Attendorn durch die Tropfsteinhöhle „Atta-Höhle“ und den Biggesee. Seit 2012 darf Attendorn offiziell den Zusatz Hansestadt führen.

Zum Programm: Die Reise per Bus beginnt am 23. Juni um 8 Uhr von der evangelischen Kirche aus. Die Ankunft in Attendorn ist für 10:15 Uhr geplant; eine kurze Kaffeepause schließt sich an.

Um 11 Uhr startet die Besichtigung von Deutschlands schönster Tropfsteinhöhle (ca. 45 Minuten). Die Temperatur in der Höhle ist recht kühl, so dass sich die Mitnahme einer Jacke empfiehlt.

Weiter geht es gegen 12 Uhr nach Winterberg, wo wir eine Mittagspause einlegen werden. Um 14:30 Uhr folgt die Weiterreise zum Kahlen Asten und zur Ruhrquelle.

Die Heimfahrt ist für 17 Uhr vorgesehen. Ankunft in Bad Lippspringe wird gegen 19 Uhr sein.

Der Reisepreis beträgt 28,50 Euro pro Person (inklusive Eintrittsgelder). Die Überweisung des Betrags auf das Konto des Heimatvereins bei der Verbund Volksbank OWL (Kontonummer: DE75 4726 0121 9200 3187 00) gilt zugleich als Anmeldung. Sollte die Zahl der Anmeldungen größer sein als die Zahl der zur Verfügung stehendenden Busplätze, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Heft 79 erschienen

Titelseite von Ausgabe 79 "wo die Lippe springt"
Titelseite von Ausgabe 79 „wo die Lippe springt“

Die 79. Ausgabe unserer Zeitschrift „wo die Lippe springt“ ist erschienen und wird in diesen Tagen an unsere Mitglieder verteilt.

Wie immer gibt es eine Vielzahl interessanter Artikel:

Hans Christian Schall setzt seine Reihe zum Ersten Weltkrieg fort, der vor hundert Jahren zu Ende ging und vielen Bad Lippspringern das Leben kostete. Joachim Hanewinkel ist Autor eines Beitrags über die Gondesenquelle, außerdem geht es um ein rostbraunes Stahlband, Unterwasserstrahler an der Lippequelle, Familiengeschichten, Bäume, Vögel, Blumen und manches mehr. Es lohnt sich, Mitglied im Heimatverein zu sein und diese Zeitschrift regelmäßig zu bekommen!

Frühere Ausgaben unserer Zeitschrift können Sie übrigens auf dieser Webseite als pdf-Dokumente nachlesen.

7. Mai 1893: Vor 125 Jahren wurde Karl Hansen geboren

Die „Karl-Hansen-Klinik“ kennt in Bad Lippspringe fast jeder, vielleicht nicht von innen, aber der Name und ihr Standort am Arminiuspark ist so ziemlich allen bekannt. Doch wer weiß schon, nach wem diese Klinik benannt worden ist? Wer war Karl Hansen?

Wir zitieren hier aus einem Artikel unserer Zeitschrift „wo die Lippe springt“ vom April 1993, der damals zum 100. Geburtstag von Karl Hansen von Dr. Günther Lincke geschrieben wurde. Wir bringen hier nur einen kleinen Auszug. Im vollständigen Artikel können Sie außerdem lesen, wie die Klinik zu ihrem Namen kam und welche Bedeutung Karl Hansen für viele großartige und bekannte Ärzte in Bad Lippspringe hatte.

Karl Hansen
Karl Hansen (1893 – 1962) (Foto: Archiv Lincke // wo die Lippe springt 12/April 1993 )

Karl Hansen wurde am 7. Mai 1893 in Trier geboren, widmete sich in den Jahren 1911 bis 1919 an mehreren deutschen Universitäten und in Genf dem Studium der Naturwissenschaften und der Medizin und wirkte zunächst entsprechend seiner profunden Grundausbildung als Internist und Neurologe. Fast 25 Jahre lang, von 1932 bis 1957, leitete er dann als Ärztlicher Direktor die Städtischen Krankenanstalten in Lübeck, die sich unter ihm bald vom „Allgemeinen Krankenhaus“ zu einem angesehenen Klinikum und einer viel beachteten Forschungsstätte entwickelten.

1927 begann Hansens Interesse an der Allergie, und seine fruchtbare Forschertätigkeit schlug sich in zahlreichen Einzelveröffentlichungen, Monographien und Büchern nieder. Sein Lehrbuch „Allergie“, für das er als Herausgeber zeichnete, war ein beachtenswertes Standardwerk der inneren Medizin. 1942 war er apl. Professor in Hamburg geworden, 1958, nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst, wurde er noch zum Honorarprofessor an der Universität Heidelberg ernannt, wo er durch seine Allergie-Vorlesungen den akademischen Nachwuchs für dieses Gebiet begeisterte. Noch mancher wird sich erinnern, wie er in diesen Jahren mit seinen Studenten den Einladungen der Bad Lippspringer Kurverwaltung zu allergologischen Praktika in der Asthmaklinik und dem Allergie-Forschungsinstitut folgte. Einige Studenten aus diesen Praktika sollten später für einige Zeit als Ärzte in Bad Lippspringe tätig werden.

Hansens Schaffen schlug sich auch in seinem Wirken in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften nieder. Er war Mitbegründer, später Schriftführer und 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Allergieforschung, 1956/57 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, später Präsident der Internationalen Gesellschaft für Asthmologie (Interasma), die mit Unterstützung der Kurverwaltung zwei internationale Kongresse in Bad Lippspringe durchführte. Vielen Gesellschaften gehörte er als Ehrenmitglied an, der Portugiesischen, der Französischen, der Argentinischen Allergiegesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

Den kompletten Artikel finden Sie auf den Seiten 28ff. im Heft 12 unserer Zeitschrift, welches sie hier als pdf herunter laden können.

15. April: Wasservogelzählung

Am Sonntag, den 15. April 2018, findet um 15 Uhr an den Dedinger Heide Seen eine öffentliche Wasservogelzählung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Treffpunkt ist beim „Neptun“ am Großen Dedinger Heide See.

Durch die Zählungen sollen in erster Linie folgende Fragen beantwortet werden:

  • Wie viele Individuen der einzelnen Wasservogelarten rasten und überwintern in Deutschland?
  • Welche Rastgebiete sind von internationaler, nationaler oder regionaler Bedeutung?
  • Wie entwickeln sich die Bestände der einzelnen Arten?

Im Kreis Paderborn werden diese Zählungen durch die Biologische Station Paderborn-Senne durchgeführt. Wolfgang Dzieran, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Station, wird an diesem Nachmittag die Zählung durchführen und ist gerne bereit, die verschiedenen Vogelarten vorzustellen und Erläuterungen zur Zählung zu geben.

Seit Ende der 1960er Jahre werden in Deutschland in fast allen international und national bedeutenden Feuchtgebieten sowie in vielen lokal oder regional bedeutenden Gewässern Rastvogelerfassungen durchgeführt. Derzeit beteiligen sich über 2.000 Zählerinnen und Zähler an den Erfassungen. Die Wasservogelzählung ist damit das älteste und umfangreichste Vogelmonitoringprogramm bundesweit. Eingebunden sind diese Erfassungen in ein nahezu weltumspannendes Netz an Zählgebieten, die im Rahmen des International Waterbird Census (IWC), organisiert durch  Wetlands International) jeweils Mitte Januar erfasst werden. Mit Hilfe des IWC ist es mittlerweile möglich, für den überwiegenden Teil der weltweit über 2.300 Wasservogelpopulationen Gesamtbestände anzugeben und ihre Trends einzustufen.

 

Ein Brief aus Italien ….

Im Februar veröffentlichten wir einen Aufruf, unserem Museum doch vieleicht das eine oder andere Erinnerungsstück zukommen zu lassen. Vor ein paar Tagen erreichte uns ein Anruf und eine Mail aus Italien, die wir hier gerne (leicht gekürzt) dokumentieren.

Wir bedanken uns bei der Absenderin aus Costermano sul Garda ganz herzlich! Sollten Sie, lieber Webseiten-Leser, auch über solche „Familienschätze“ mit einem Bezug zu Bad Lippspringe verfügen, würden wir uns über einen Kontakt mit Ihnen freuen.

Sehr geehrter Herr Hennemeyer,

… Ich freue mich sehr, dass man in Ihrem Heimatmuseum für das Tagebuch meines Vaters aus dem Jahr 1916 Verwendung finden kann. Es ist so sorgfältig und liebevoll angelegt, dass ich – wenn ich nicht meinen Vater in entsprechender guter Erinnerung hätte – gar nicht glauben könnte, dass er erst vierzehn Jahre alt war. Leider ist in meiner Familie niemand mehr, den so etwas interessieren könnte, und es wäre wirklich schade, wenn es eines Tages im Müll landen würde. –  Dieser mail füge ich nur zur Demonstration drei Kopien bei. Das ganze Heftchen ist natürlich sehr einfach und entsprechend seines Alters auch ein wenig vergilbt. – …

Einstweilen beste Grüße

F. W.-M.

111 Jahre Bürgerschützenverein

111 Jahre Bürgerschützenverein
111 Jahre Bürgerschützenverein

Der Bürgerschützenverein Bad Lippspringe arbeitet seine Geschichte zum ersten Mal besonders akribisch auf und wird diese im Oktober zu seinem 111-jährigen Jubiläum einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Auf mehr als 700 Seiten wird dabei nicht nur über alle 96 Schützenfeste seit der Neugründung 1907 berichtet werden, mit Unterstützung des Heimatvereins wird auch die Entwicklung der Gemeinde und der Stadt in den vergangenen Jahren beleuchtet. Das Buch kann heute schon zum Sonderpreis von 24,90 Euro vorbestellt werden.

Auf der Webseite der Bürgerschützen heisst es dazu:

„Denn der Grundstein wurde mit dem Aufbau eines Internetauftritts für den Gesamtverein gesetzt. Leutnant Meinolf Schäfers für die technische Abwicklung und der heutige Medienoffizier Matthias Reichstein für die redaktionelle Arbeit fassten erstmals Chronik sowie Fotos zusammen und machten die auf der Homepage öffentlich.

Gerade bei den älteren Schützen wurde schnell der Wunsch geäußert die Daten, Fakten und Fotos als Buch zu veröffentlichen. Doch der Weg bis dahin war und ist noch lang. Zunächst versuchte eine Arbeitsgruppe die gesammelten Fotos mit Namen zu veredeln. Unschätzbare Arbeit leistete hier der langjährige Adjutant Heinrich Schmidt. So konnten bis heute weit mehr als 1000 Fotos sortiert und beschriftet werden.

Unser mit etwa 1100 Mitgliedern größte Verein der Kurstadt wird aber nicht nur über die Könige, die Königinnen, die Feiern oder das historische Schützenhaus berichten, auch die Stadtgeschichte bekommt viel Platz. „Wir erheben hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit Hilfe des Heimatvereins werden wir über 111 Jahre einen Bogen spannen zwischen Bürgerschützen und Badestadt“, verspricht Leutnant Reichstein.

Den letzten Schliff verpasst diesem ehrgeizigen Projekt Leutnant Jörg Weihrauch. Sein Unternehmen, die AFV-Medienproduktion, sorgt für das Layout und damit für eine druckfertige Vorlage. Gedruckt wird das Buch von der Bad Lippspringer Firma Machradt.

Trotz des großen ehrenamtlichen Engagements wird bei einer Auflage von 1000 Büchern jedes Exemplar etwa 35 Euro kosten. „Wir möchten die Chronik möglichst werbefrei halten, wir wissen aber auch, dass der Verkaufspreis 25 Euro nicht übersteigen darf“, sagt Oberst Josef Thöne. Deshalb wird dieses Buch mit 5000 Flyern intensiv beworben. Wir Bürgerschützen sammeln dabei verbindliche Bestellungen und bitten um Spenden.“

Flyer mit Bestellformular

Am 25. Januar 2018 berichtete die Neue Westfälische über das Projekt.

Am 27. Dezember 2017 berichtete das Westfalen-Blatt.

Bildergalerie: Therapien im Auguste-Victoria-Stift

Per Zufall haben wir im Internet alte Bilder von Therapien im Auguste-Victoria-Stift aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gefunden. Es handelt sich um interessante Dokumentaraufnahmen der damaligen Zeit des Dortmunder Postkarten-Verlags Cramers-Kunstanstalt.

Pfleger mit Patient auf Liege, hier eine Art Massage mit einer Saugglocke, evtl. Hitze- und Kältetherapie o.ä. 1977.
Pfleger mit Patient auf Liege, hier eine Art Massage mit einer Saugglocke, evtl. Hitze- und Kältetherapie o.ä. 1977.
Pfleger mit Patient auf Liege, hier eine Art Massage mit einer Saugglocke, evtl. Hitze- und Kältetherapie o.ä. 1977.
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Soweit es uns möglich war haben wir die Bilder bereits „beschriftet“, also mit erklärenden Titeln versehen. Über zusätzliche Informationen zu diesen Bildern von ehemaligen Patienten oder Ärzten würden wir uns sehr freuen.

28. Februar: Die besondere Aktion im Museum

Bad Lippspringe. Der Heimatverein plant eine besondere Aktion im Museum (Haus Hartmann). Geleitet von der Idee eines Bürgermuseums bzw. Bürgerarchivs ruft der Heimatverein dazu auf, besondere Objekte oder Erinnerungsstücke aus Privatbesitz ins Museum zu bringen. Dies können beispielsweise Fotos oder Dokumente sein, aber auch Urkunden, Pläne, Zeichnungen oder Zeugnisse. Es können Briefe, Postkarten, Feldpost oder Andenken und Objekte (gegebenenfalls auch Super-8-Filme oder ähnliches) mit einem besonderen Bezug zur örtlichen Geschichte sein. Die Aktion findet statt am Mittwoch, 28.02.2018, 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr im Museum Haus Hartmann, Kirchplatz, Bad Lippspringe.

Die Objekte aus Privatbesitz sollen im Museum fotografiert werden – und es soll die dazugehörige Geschichte oder Begebenheit schriftlich dokumentiert werden. Ziel dieser Aktion ist es, den Bad Lippspringer Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, ausgewählte Dokumente oder Objekte entweder an das Museum zu übergeben oder aber Kopien bzw. Fotografien davon anfertigen zu lassen. So kann möglicherweise ein neuer Bereich im Museum entstehen, womit eine Bereicherung der örtlichen Sammlung verbunden wäre. Im Museum könnte somit ein separates Archiv aus besonderen Dokumenten und Objekten aus Bürgerhand aufgebaut werden. Wichtige Einschränkung: Schwere, große Teile können nicht angenommen werden.

Ganz nebenbei ist es am 28. Februar 2018 eine ideale Möglichkeit, auch die gegenwärtige Präsentation im Museum zu besichtigen und sich gegebenenfalls einer Führung anzuschließen. Im Vorfeld der geplanten Aktion ist selbstverständlich auch eine telefonische Kontaktaufnahme möglich, etwa um auftretende Fragen klären zu können: Telefon 05252-6787 oder 05252-974311.

17. März: Grünkohlwanderung

Für Samstag, den 17. März 2018, lädt der Heimatverein zur beliebten „Grünkohlwanderung“ ein. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Forsthaus Steinbeke. Die Wanderung dauert ungefähr drei Stunden.

Unter der fachlichen Führung des Försters geht es in den dort in der Nähe befindlichen Naturwald. Wie in der Egge üblich, geht es gerade zu Beginn recht steil den Berg hinauf, so dass diese Wanderung nur für diejenigen geeignet ist, die „gut zu Fuß“ sind. Walking-Stöcke können ein gutes Hilfsmittel sein. Es geht jedoch nicht darum, Strecke zu machen. Auf der insgesamt eher gemütlichen Wanderung soll es darum gehen, aus erster Hand vom Förster etwas über das Leben von Pflanzen und Tieren im Bad Lippspringer „Urwald“ zu erfahren.

Anschließend gibt es das traditionelle Grünkohlessen bei Hucks.

Anmeldungen und nähere Information bei Marietheres Kriebel, Telefon 50184 oder per Email: khd.kriebel@t-online.de