Spaziergang um die Dedinger Heide Seen

Am Samstag, den 18. September 2021, um 9 Uhr laden wir herzlich ein zu einem Spaziergang um die Dedinger Heide Seen. Wolfgang Dzieran erläutert die auf den beiden Seen schwimmende Vogelwelt und gibt eine kleine Einführung in die weltweit stattfindenden Wasservogelzählungen. Die Vogelbeobachtung und der Spaziergang dauern ca. eineinhalb Stunden und ist insbesondere auch für Familien mit Kindern geeignet. Ein Teilnehmerbeitrag wird nicht erhoben. Ferngläser sollten – wenn vorhanden – gerne mitgebracht werden. Treffpunkt ist am Neptun, eine Station des Planetenweges, der direkt am See vorbei führt (gegenüber der Fledermaus-Lauschstation), in etwa auf Höhe der Adresse „Zum See 12.“

Wasservogelzählungen finden bei uns jeweils von September bis April einmal im Monat statt. Von der Nordsee bis zum Bodensee werden so durch viele tausend Freiwillige wichtige Daten zum Vogelbestand erhoben. Und manchmal gelingen, mit etwas Glück, auch Entdeckungen von seltenen Durchzüglern.

Die erhobenen Daten können dann anschließend von Wissenschaftlern oder auch Behörden ausgewertet werden. Die Daten können uns verraten, welche Vögel zum Beispiel vom Klimawandel profitieren oder welche immer seltener werden und vom Aussterben bedroht sind. Sie können aber auch Antworten auf Fragen von lokalem Interesse geben, ob zum Beispiel die Zahl der Wildgänse so starkzugenommen hat, dass sie zu Schäden in der Landwirtschaft führen kann.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge und der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft der Biologischen Station Paderborn / Senne statt.

Mitgliederversammlung leider erneut verschoben

Die für den 7. September 2021 geplante Mitgliederversammlung muss leider abgesagt werden, sie soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden.

Auf Grund einer plötzlichen Erkrankung eines wichtigen Mitglieds unseres Vorstands können wir im Moment leider keine ordnungsgemäße Mitgliederversammlung durchführen.

Nach Rücksprache mit dem Westfälischen Heimatbund erscheint es uns am sinnvollsten, diese Versammlung daher abzusagen und so früh wie möglich nachzuholen. Wann dies der Fall sein wird, lässt sich zur Zeit leider noch nicht absehen. Wir werden Sie jedoch sicherlich rechtzeitig informieren.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Verständnis und wünschen gleichzeitig all unseren erkrankten Mitgliedern gute Besserung und schnelle Genesung!

Willi Hennemeyer

1. Vorsitzender

wo die Lippe springt Nr. 85

Eine neue Ausgabe unserer Vereinszeitschrift ist im Juli 2021 erschienen. Unsere Mitglieder sollten die Zeitschrift inzwischen nach Hause geliefert bekommen haben. Die Zeitschrift enthält auf Seite 35 auch die Einladung zu unser Mitgliederversammlung. Diese soll jetzt am 7. September um 19:30 Uhr im Kongresshaus stattfinden.

In der neuen Ausgaben führen wir unter anderem ein Interview mit dem neuen Bodendenkmalpfleger Klaus Tintelott. Wir berichten darüber, wie der Vikar Leo Allerbeck von Lippspringer Bürgern vor dem Konzentrationslager gerettet wurde. Und Kurt Herchenbach schreibt über Stechpalme, Rotkehlchen, Großer Wiesenknopf und Langhornbiene. Und Wilhelm Hagemann erinnert an die Eisteiche, aus denen noch bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts Eis für zur Kühlung von Speisen und Getränken gewonnen wurde, das dafür bis in den Sommer hinein in speziellen Eiskellern, wie zum Beispiel der Burg, aufbewahrt werden konnte.

Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre dieser und vieler weiterer Artikel viel Spaß und Freude!

175 Jahre Evangelische Kirche

Die evangelische Kirchengemeinde in Bad Lippspringe feierte heute, am Sonntag den 19. Juli 2021, „Kirchweihfest“. Vor 175 Jahren, am 17. Juli 1846 fand in der damals noch sehr kleinen Kirche der erste Gottesdienst statt.

Evangelische Kirche in der Detmolderstraße, ca. 1850 (Foto: Sammlung Gottesbüren)

Das Jubiläum wurde in aller Stille begangen. Pfarrer Schuchardt wies im Gottesdienst darauf hin, das Steine zwar wichtig seien, aber – gerade angesicht von Pandemie und Flutkatastrophe – die „lebendigen Steine der Gemeinde, nämlich die Menschen in ihr, sie sind das eigentliche Gebäude um das es geht. Sie müssen Kirche immer wieder neu bauen.“ Und so spendeten die Teilnehmenden am Gottesdienst spontan mehrere hundert Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in NRW.

Sie waren unsere Nachbarn

Der „Arbeitskreis Stolpersteine“ in Bad Lippspringe hat jetzt einen Flyer fertiggestellt, in dem an die Bad Lippspringer Jüdinnen und Juden sowie Zeugen Jehovas erinnert wird. Der Flyer dient als Wegweiser zu den sieben Stellen im Ort, an denen die insgesamt 38 Stolpersteine verlegt wurden, außerdem beschreibt er das Projekt des Künstlers Gunter Demnig, wie es zum Projekt in Bad Lippspringe kam und geht auch kurz auf das Leben der jüdischen Gemeinde und der einzigen Familie der Zeugen Jehovas unter dem Nazi-Regime in Bad Lippspringe ein.

Hier können Sie Flyer als pdf-Dokument herunterladen.

Titelbild des Flyers zu den Solpersteinen in Bad Lippspringe

37. Mitgliederversammlung verschoben

***** Aktueller Hinweis (Mitte Juli 21): Wir hoffen, die Mitgliederversammlung jetzt am 7. Sepotember um 19:30 Uhr im Kongreßhaus durchzuführen. Sie finden die Einladung in unserer Zeitschrift „wo die Lippe springt“ Nr. 85 *****

In unserem letzten Heft „wo die Lippe springt“ (Nr. 84) hatten wir zur 37. Mitgliederversammlung für Dienstag, den 9. Februar 2021 eingeladen.

Leider kann diese Mitgliederversammlung wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden und muss auf einen späteren Termin verschoben werden.

Wir hoffen, Ihnen mit der nächsten Ausgabe unserer Zeitschrift, die für den Juni geplant ist, auch einen neuen Termin nennen zu können.

In der Zwischenzeit können Sie sich gerne mit ihren Fragen oder Anregungen an den Vorstand des Heimatvereins wenden. Dies kann zum Beispiel schriftlich über unser Kontaktformular hier auf der Webseite oder auch telefonisch (Tel. 6787) erfolgen. Unser Vorstand freut sich über jede Rückmeldung der Mitglieder. Wir antworten Ihnen garantiert!

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis,

mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

Willi Hennemeyer

2020 / 2021

Der Vorstand des Heimatvereins bedankt sich bei allen Mitgliedern und Freunden für die Beachtung und Unterstützung der Vereinsaktivitäten im nun zu Ende gehenden Jahr 2020.

Wir wünschen Ihnen viel Freude zu den Feiertagen sowie Gesundheit und Glück für das Jahr 2021, in dem wir wieder auf ihre Sympathie und Unterstützung hoffen.

wo die Lippe springt (84)

Im Dezember 2020 ist wieder ein neues Heft unserer Informationsreihe „wo die Lippe springt“ fertig geworden. Ein ganz großes Dankeschön an alle Autoren der Artikel, an Klaus Karenfeld für die redaktionelle Leitung und die Druckerei Machradt für die Gesamtherstellung.

Kennen Sie die Geschichte des „Eggeltenpöl“ ? Manfred Hofmann schreibt darüber. Herbert Franz Gruber berichtet von der heimatkundlich sehr interessanten Grünkohlwanderung im Frühjahr. Joachim Hanewinkel hat einen Artikel „Abschied von der Telefonzelle“ verfasst, in dem er auch über die ersten „Fernsprech-Anschlüsse“ in unserer Stadt überhaupt schreibt. Klaus Karenfeld hat näheres über die Rückgabe der Stadtrechte vor einhundert Jahren recherchiert und Christian Starre lässt die Geschichte der Handwerksfamilie Heinemann „Der Friseur – ein Mann für alle Fälle“ wieder lebendig werden. Diese Artikel und noch viele mehr finden Sie in unserem neuen Heft.

Die Mitglieder des Heimatvereins bekommen die neueste Ausgabe in diesen Tagen noch rechtzeitig vor Weihnachten zugestellt. Wenn Sie das Heft auch bekommen und unseren Verein mit einer Mitgliedschaft unterstützen möchten, hier geht es zu unserem Kontaktformular.

Tillys Kreuz

In unserer Reihe über die Bad Lippspringer Denkmale fehlt noch ein wichtiges: „Tillys Kreuz“. Es steht etwas versteckt auf einer kleinen Anhöhe im Kurwald, in etwa „hinter“ der Westfalentherme in der Nähe des Ehrenfriedhofs.

Tillys Kreuz im Kurwald
Die Erläuterungstafel des Heimatvereins

Der Bad Lippspringer Johann Wilhelm Tilly darf nicht mit Johann Tilly, dem General aus dem Dreißigjährigen Krieg verwechselt werden. Unser Johann Tilly finanzierte zum Beispiel 1839 die erste Anlage des Arminiuspark im Stile eines englischen Landschaftsgarten. Damals war Tilly 73 Jahre alt. 1852 wurde Tilly auf dem Friedhof an der Arminiusstraße begraben, der dann jedoch schon 27 Jhare später geschlossen wurde. Gut, das es gelungen ist, sein Grabkreuz aus der damaligen Zeit zu erhalten. Seit hundert Jahren steht es nun schon im Kurwald.

Inschrift im Sockel des Tilly Kreuz.