7. Mai 1893: Vor 125 Jahren wurde Karl Hansen geboren

Die „Karl-Hansen-Klinik“ kennt in Bad Lippspringe fast jeder, vielleicht nicht von innen, aber der Name und ihr Standort am Arminiuspark ist so ziemlich allen bekannt. Doch wer weiß schon, nach wem diese Klinik benannt worden ist? Wer war Karl Hansen?

Wir zitieren hier aus einem Artikel unserer Zeitschrift „wo die Lippe springt“ vom April 1993, der damals zum 100. Geburtstag von Karl Hansen von Dr. Günther Lincke geschrieben wurde. Wir bringen hier nur einen kleinen Auszug. Im vollständigen Artikel können Sie außerdem lesen, wie die Klinik zu ihrem Namen kam und welche Bedeutung Karl Hansen für viele großartige und bekannte Ärzte in Bad Lippspringe hatte.

Karl Hansen
Karl Hansen (1893 – 1962) (Foto: Archiv Lincke // wo die Lippe springt 12/April 1993 )

Karl Hansen wurde am 7. Mai 1893 in Trier geboren, widmete sich in den Jahren 1911 bis 1919 an mehreren deutschen Universitäten und in Genf dem Studium der Naturwissenschaften und der Medizin und wirkte zunächst entsprechend seiner profunden Grundausbildung als Internist und Neurologe. Fast 25 Jahre lang, von 1932 bis 1957, leitete er dann als Ärztlicher Direktor die Städtischen Krankenanstalten in Lübeck, die sich unter ihm bald vom „Allgemeinen Krankenhaus“ zu einem angesehenen Klinikum und einer viel beachteten Forschungsstätte entwickelten.

1927 begann Hansens Interesse an der Allergie, und seine fruchtbare Forschertätigkeit schlug sich in zahlreichen Einzelveröffentlichungen, Monographien und Büchern nieder. Sein Lehrbuch „Allergie“, für das er als Herausgeber zeichnete, war ein beachtenswertes Standardwerk der inneren Medizin. 1942 war er apl. Professor in Hamburg geworden, 1958, nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst, wurde er noch zum Honorarprofessor an der Universität Heidelberg ernannt, wo er durch seine Allergie-Vorlesungen den akademischen Nachwuchs für dieses Gebiet begeisterte. Noch mancher wird sich erinnern, wie er in diesen Jahren mit seinen Studenten den Einladungen der Bad Lippspringer Kurverwaltung zu allergologischen Praktika in der Asthmaklinik und dem Allergie-Forschungsinstitut folgte. Einige Studenten aus diesen Praktika sollten später für einige Zeit als Ärzte in Bad Lippspringe tätig werden.

Hansens Schaffen schlug sich auch in seinem Wirken in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften nieder. Er war Mitbegründer, später Schriftführer und 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Allergieforschung, 1956/57 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, später Präsident der Internationalen Gesellschaft für Asthmologie (Interasma), die mit Unterstützung der Kurverwaltung zwei internationale Kongresse in Bad Lippspringe durchführte. Vielen Gesellschaften gehörte er als Ehrenmitglied an, der Portugiesischen, der Französischen, der Argentinischen Allergiegesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

Den kompletten Artikel finden Sie auf den Seiten 28ff. im Heft 12 unserer Zeitschrift, welches sie hier als pdf herunter laden können.

111 Jahre Bürgerschützenverein

111 Jahre Bürgerschützenverein
111 Jahre Bürgerschützenverein

Der Bürgerschützenverein Bad Lippspringe arbeitet seine Geschichte zum ersten Mal besonders akribisch auf und wird diese im Oktober zu seinem 111-jährigen Jubiläum einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Auf mehr als 700 Seiten wird dabei nicht nur über alle 96 Schützenfeste seit der Neugründung 1907 berichtet werden, mit Unterstützung des Heimatvereins wird auch die Entwicklung der Gemeinde und der Stadt in den vergangenen Jahren beleuchtet. Das Buch kann heute schon zum Sonderpreis von 24,90 Euro vorbestellt werden.

Auf der Webseite der Bürgerschützen heisst es dazu:

„Denn der Grundstein wurde mit dem Aufbau eines Internetauftritts für den Gesamtverein gesetzt. Leutnant Meinolf Schäfers für die technische Abwicklung und der heutige Medienoffizier Matthias Reichstein für die redaktionelle Arbeit fassten erstmals Chronik sowie Fotos zusammen und machten die auf der Homepage öffentlich.

Gerade bei den älteren Schützen wurde schnell der Wunsch geäußert die Daten, Fakten und Fotos als Buch zu veröffentlichen. Doch der Weg bis dahin war und ist noch lang. Zunächst versuchte eine Arbeitsgruppe die gesammelten Fotos mit Namen zu veredeln. Unschätzbare Arbeit leistete hier der langjährige Adjutant Heinrich Schmidt. So konnten bis heute weit mehr als 1000 Fotos sortiert und beschriftet werden.

Unser mit etwa 1100 Mitgliedern größte Verein der Kurstadt wird aber nicht nur über die Könige, die Königinnen, die Feiern oder das historische Schützenhaus berichten, auch die Stadtgeschichte bekommt viel Platz. „Wir erheben hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit Hilfe des Heimatvereins werden wir über 111 Jahre einen Bogen spannen zwischen Bürgerschützen und Badestadt“, verspricht Leutnant Reichstein.

Den letzten Schliff verpasst diesem ehrgeizigen Projekt Leutnant Jörg Weihrauch. Sein Unternehmen, die AFV-Medienproduktion, sorgt für das Layout und damit für eine druckfertige Vorlage. Gedruckt wird das Buch von der Bad Lippspringer Firma Machradt.

Trotz des großen ehrenamtlichen Engagements wird bei einer Auflage von 1000 Büchern jedes Exemplar etwa 35 Euro kosten. „Wir möchten die Chronik möglichst werbefrei halten, wir wissen aber auch, dass der Verkaufspreis 25 Euro nicht übersteigen darf“, sagt Oberst Josef Thöne. Deshalb wird dieses Buch mit 5000 Flyern intensiv beworben. Wir Bürgerschützen sammeln dabei verbindliche Bestellungen und bitten um Spenden.“

Flyer mit Bestellformular

Am 25. Januar 2018 berichtete die Neue Westfälische über das Projekt.

Am 27. Dezember 2017 berichtete das Westfalen-Blatt.

Bildergalerie: Therapien im Auguste-Victoria-Stift

Per Zufall haben wir im Internet alte Bilder von Therapien im Auguste-Victoria-Stift aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gefunden. Es handelt sich um interessante Dokumentaraufnahmen der damaligen Zeit des Dortmunder Postkarten-Verlags Cramers-Kunstanstalt.

Pfleger mit drei Jugendlichen beim Atemtest 1977
Pfleger mit drei Jugendlichen beim Atemtest 1977
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Soweit es uns möglich war haben wir die Bilder bereits „beschriftet“, also mit erklärenden Titeln versehen. Über zusätzliche Informationen zu diesen Bildern von ehemaligen Patienten oder Ärzten würden wir uns sehr freuen.

Bildergalerie Kaiser-Karls-Bad

Zum Neuen Jahr haben wir wieder in unserem Fotoarchiv gekramt und möchten Ihnen Bilder aus der Geschichte des Kaiser-Karls-Bads zeigen.

Kaiser-Karls-Bad Gebäude Besuch von Oberpräsident Gronowski aus Münster, 13.06.1925
Kaiser-Karls-Bad Gebäude Besuch von Oberpräsident Gronowski aus Münster, 13.06.1925
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Auf zwei der Bilder sind größere Menschengruppen zu sehen, einmal vielleicht eine große Familie, einmal eine Gruppe Waldarbeiter. Können Sie uns vielleicht zu diesen Bildern noch etwas beisteuern? Erinnern Sie sich an bestimmte Menschen oder an ähnliche Fotos? Dann schicken Sie uns doch bitte eine Mail oder nehmen anderweitig Kontakt zu uns auf.

Volkstrauertag

Am Sonntag, den 19. November 2017, ist wieder Volkstrauertag.  Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

In Bad Lippspringe gibt es aus diesem Anlaß eine Gedenkstunde. Treffpunkt hierzu ist um 10:40 Uhr auf der Newbridge-Promenade. Von dort aus geht ein Gedenkmarsch zum Löwen-Ehrenmal gegenüber des Rathauses, wo eine Kranzniederlegung und Gedenkrede  stattfindet.

Bei Wikipedia können Sie mehr über Entstehung und Geschichte des Volkstrauertages nachlesen. Wir möchten an dieser Stelle auf noch früheres Gedenken an Kriegstote in unserer Stadt hinweisen. Ein Denkmal mit einem Adler erinnert an die Toten des Krieges von 1813/15 gegen Napoleon. Es ist eines der ältesten Kriegerdenkmale im ganzen Hochstift.

Kriegerdenkmal Adlerwiese
Foto von 1994. Der "neue" Adler schaut nach links.
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(Alle Bildrechte vorbehalten. Nutzung dieser Bilder für private oder andere Zwecke nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Heimatverein.)

Lebensmittel Schmidt

Erinnern Sie sich noch an das Lebensmittelgeschäft Schmidt in der Lange Straße?

Hier zwei Fotos, aus eine Zeit, da es noch keine Ampel in Bad Lippspringe gab und die B1 noch mitten durch die Stadt ging.

Heute befindet sich dort das Buch-, Schreib- und Spielwarengeschäft „Literafee“. Und an der Detmolder Straße das Kleidungsgeschäft „Gerry Weber“.

Stadtmitte
Kreuzung Detmolder Straße (B1) / Lange Straße mit dem Lebensmittelgeschäft Schmidt. Noch gibt es keine Ampel in der Stadtmitte, die Straßenbahnschienen sind jedoch schon verschwunden.
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(Alle Bildrechte vorbehalten. Nutzung dieser Bilder für private oder andere Zwecke nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Heimatverein.)

Arminius Apotheke

Hier zeigen wir Ihnen zwei Bilder der Arminius Apotheke, das eine stammt von ca. 1900, das andere aus dem Jahr 1962.

Arminius Apotheke um ca. 1900
Die Arminius Apotheke auf einer alten Postkarte, die vermutlich um 1900 entstand.
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Der Herbst ist die richtige Jahreszeit, sich einmal mit „alten“ Bildern zu beschäftigen und in den Erinnerungen zu schwelgen. Wir wollen Ihnen in den kommenden Tagen verschiedene alte Bilder aus der Geschichte Lippspringes vorstellen. Wenn Ihnen die eine oder andere Geschichte zu den Bildern einfällt, nutzen Sie einfach unsere Kommentarmöglichkeit und schreiben Sie und diese!

Bilder aus dem Bad Lippspringer Kurleben

Heute stellen wir Ihnen Bilder aus dem Bad Lippspringer Kurleben vor. Viele der Bilder entstanden noch vor dem Ersten Weltkrieg. Vergleichen Sie einmal diese Bilder mit dem Kurleben von heute. Was ist bestehen geblieben? Was hat sich verändert?

Kommen Sie mit auf eine Reise in die Bad Lippspringer Vergangenheit:

Luftaufnahme des gesamten Kurhaus und Parkareals um 1960
Luftaufnahme des gesamten Kurhaus und Parkareals um 1960
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(Zuletzt ergänzt am 12. Juli 2017)

Historische Kostbarkeiten aus dem Bad Lippspringer Kurwald

Bad Lippspringe (bsv). Wer weiß noch wo die Wetterstation stand? Wer kennt die Waldbühne? Wer kann sich an die Gaststätte Waldschlösschen erinnern? Diese und andere Fragen beantworten mit Beginn der Landesgartenschau in Bad Lippspringe die Westkompanie des Bürgerschützenvereins und der Heimatverein. Die Idee zu dem Projekt wurde bereits 2016, am „Tag der Westkompanie“, geboren. Im Verlauf einer Führung durch das künftige LGS-Gelände im Kurwald hielt Oberleutnant Thomas Thiele einen Vortrag über die ehemalige Waldbühne. Zu sehen ist davon heute, bis auf den Souffleusekasten, nichts mehr. Das ist nicht mehr zu ändern, auf einer 42 mal 42 Zentimeter großen Infotafel am alten Standort werden nun die Gäste der Gartenschau über die wechselvolle Geschichte der alten Bühne fundiert unterrichtet. Die Westkompanie macht auf fünf weiteren Infotafeln auch noch auf andere historische Plätze aufmerksam. So können die Besucher die Fotos und Texte mit der Wirklichkeit vergleichen und sich selbst ein Bild machen, wie die Standorte im Gelände früher ausgesehen haben. Zusätzlich ist ein Link per QR-Code zu weiteren Texten und Fotos möglich. Unter der Gesamtleitung von Hauptmann Magnus Wille sorgten die Schützenbrüder Ulrich Lange (Grafik), Beppo Steiner (Web-Auftritt) und Thomas Thiele (Recherche) für die Umsetzung. Die geschichtlichen Hintergründe trug der Heimatvereinsvorsitzende Wilhelm Hennemeyer bei, die Suche nach Fotos und Texten unterstützte sein Vereinskollege Klaus Böning. Die Verbundenheit der Westkompanie mit der Landesgartenschau ist übrigens schon seit 2015 sichtbar. Damals wurde auf dem Landesgartenschaugelände als Patenbaum eine 15 Jahre alte Wildkirsche gepflanzt. Abgekürzt WK – passend zu den Initialen der Westkompanie.

Hier geht es zu den wunderschönen Webseiten der Westkompanie.

Straßenbahn Paderborn – Bad Lippspringe

Wir dürfen ein verkehrsgeschichtliches Kleinod online stellen:

Ein Film (ohne Ton) der Straßenbahnlinie Paderborn – Bad Lippspringe.

Die Straßenbahnlinie 2 an der Grenze zwischen Bad Lippspringe und Marienloh in einer kurzen Filmsequenz aus dem Jahr 1958. Die Aufnahme stammt vom Hobby-Filmer Rudolf Tegethoff, dem damaligen Mühlenbesitzer aus Marienloh. Rudolf Tegethoff hat diverse lokale Ereignisse im Film festgehalten.
Wir bedanken uns herzlich für die Erlaubnis, diesen Film hier online stellen zu dürfen.