Jordanquelle

In unserer Reihe zu den neu aufgestellten Informationsschildern an den Sehenswürdigkeiten unserer Stadt können wir heute leider nur etwas Betrübliches berichten:

Informationstafel zur Jordanquelle

Unser neue Informationstafel zur Jordanquelle wurde leider kräftig verbogen und mit Aufklebern „verziert“. Doch dies ist nur ein Grund unserer Betrübnis. Den zweiten Grund zeigt unser nächstes Bild:

Die Jordanquelle ist wieder einmal trocken gefallen

Die Jordanquelle hat zur Zeit leider kein Wasser. Da ist kein Sprudeln mehr zu hören, kein frisches Quellwasser mehr zu sehen. Das reicht für keine Taufe mehr.

Das Trockenfallen der Jordanquelle ist kein neues Ereignis. Der Heimatverein hat darauf in der Vergangenheit immer wieder aufmerksam gemacht und Vorschläge zur Verbesserung der Wasserversorgung der Quelle gemacht, zum Beispiel in den Jahren 2014 und 2015. Leider konnten unsere Vorschläge für eine bessere Wasserversorgung der Jordanquelle nicht realisiert werden. Ein ausführliches Gutachten hat gezeigt, dass in trockenen Jahren die Schüttung der Lippequelle nicht mehr ausreicht, um auch die Jordanquelle zu versorgen. Viele Lippspringer kennen die Steinbeke, in der ja auch nur noch in wenigen Monaten des Jahres noch Wasser fließt. Der Jordan macht eine ähnliche Entwicklung.

Würde man tatsächlich die alte Leitung, die beide Quellen bis 1972 verbunden hat, heute reaktivieren (oder eine andere vergleichbare Verbindung schaffen), könnte in den Sommermonaten der dann in der Lippe niedriger werdende Wasserstand kritisch für die dort noch vorkommenden Fische werden. Leider lässt die Tendenz der letzten Jahre mit immer trockeneren und heißeren Sommern keine schnelle Wende erhoffen. Der Klimawandel wird hier ganz real sichtbar. Überdenken wir daher stets unser alle Tun und Handeln. Und geben wir die Hoffnung nicht auf, das im Herbst wieder ausreichend Regen fällt, so dass die Jordanquelle wieder lebendig wird.

16. Mai 2020: Reinigung der Lippequelle

Am Samstag, den 16. Mai 2020, fand auch in diesem Jahr wieder eine Reinigung der Lippequelle statt.

Werner Mader von der Tauchschule Flipper und sein Team mit Daniela, Anton, Daniel und Michael machten sich am Samstagmorgen gleich nach 8 Uhr an die Arbeit.

„In diesem Jahr hatte wir besonders viele Algen“, sagte Werner Mader, der seit drei Jahren die Lippequelle regelmäßig im Frühjahr reinigt. Die Tauchschule bietet in der Westfalentherme in Bad Lippspringe Tauchkurse an, die zur Zeit wegen der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden dürfen. Werner Mader hat sie vor über 30 Jahren gegründet, auch Bürgermeister Andreas Bee hat vor vielen Jahren bei ihm das Tauchen gelernt.

Hier einige Bilder und kleine Videos der Aktion:

Werner Mader (links) mit Daniela, Anton, Daniel und Michael
Harte Arbeit
Arbeitsgerät
Tauchschule Flipper zusammen mit Herbert Gruber, stellvertretender Vorsitzender des Heimatverein Bad Lippspringe
In diesem Teil der Lippequelle spiegeln sich schon wieder Himmel und Wolken.

Und hier noch ein paar kleine Videos, herzlichen Dank dafür an Werner Mader von der Tauchschule Flipper:

Entfernen des Stauwehrs
Noch mehr Arbeit….
Doch dann ist alles okay …
.. und die Algen schwimmen davon.

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen, wer kennt noch dieses schöne Lied?

Veranstaltungen fallen aus, aber Singen kann man auch zuhause. Oder noch besser: bei einem Spaziergang draußen in der frischen Luft. In diesen Tagen natürlich mit Abstand zu anderen. Aber was können wir dankbar sein, dass es bei uns den Kurwald gibt, die Feldmark, die Dedinger Heide Seen, die Lippe und den Strothebach und viele andere Ecken, wo wir draußen sein dürfen.

Und beim Singen dürfen wir dann gerne auch vom Wein, vom Wirt und der weiten, weiten Welt träumen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Ersten Mai und viele weitere schöne Tage!

Und übrigens: Vom Wein oder Wirt brauchen Sie nicht nur zu träumen. Viele Restaurants in Bad Lippspringe machen jetzt „außer Haus Verkauf.“ Rufen Sie doch einfach mal an, bestellen Sie etwas und zeigen so Solidarität mit unserer heimischen Wirtschaft!

Im Landesgartenschaugelände

1.
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus;
wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.
2.
Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht?
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert,
es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.
3.
Frisch auf drum, frisch auf drum im hellen Sonnenstrahl
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal.
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all;
mein Herz ist wie ’ne Lerche und stimmet ein mit Schall.
4.
Und abends im Städtlein, da kehr ich durstig ein:
„Herr Wirt, eine Kanne, eine Kanne blanken Wein!“
Ergreife die Fiedel, du lust’ger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel, das sing ich dazu.
5.
Und find ich keine Herberg, so lieg ich zu Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
Im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Frühe das Morgenrot mich wach.
6.
O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust!
Da weht Gottes Odem so frisch in die Brust,
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
wie bist du doch so schön, du weite, weite Welt!

Mehr über dieses schöne Lied von Emanuel Geibel finden Sie bei Wikipedia.

Und noch einmal: Vom Wein oder Wirt brauchen Sie nicht nur zu träumen. Viele Restaurants in Bad Lippspringe machen jetzt „außer Haus Verkauf.“ Rufen Sie doch einfach mal an, bestellen Sie etwas und zeigen so Solidarität mit unserer heimischen Wirtschaft!

Raus in die Natur … über das Internet

Wir haben hier in Bad Lippspringe das Glück, das eine oder andere Naturschutzgebiet fast direkt vor der Haustür zu haben, hoffentlich bleiben uns diese noch lange erhalten.

Über das Internet haben wir noch viele weitere Möglichkeiten, die Natur völlig ungestört und vor allem ohne zu stören zu beobachten:

In Paderborn gibt es am Dom eine Kamera zur Beobachtung der Wanderfalken.

In Köngstein im Taunus kann man einen Uhu beim Brüten und der Aufzucht der Jungen beobachten.

In Fohrde gibt es gleich mehrere Storchenkameras. Noch wird nicht gebrütet, daher ist frühes Aufstehen angesagt, um die Störche noch zu sehen.

Weitere Live-Kameras finden Sie bei Naturschutzbund (Nabu) oder auch beim Vogelfutterhersteller Vivara

13. März: Nochmals Wasservogelzählung

Da im Februar die Wasservogelzählung an den Dedinger Heide Seen wegen Sturms abgesagt werden mussste, besteht am Freitag, den 13. März um 15 Uhr nochmals die Möglichkeit, die Wasservogelzählung durch Freiwillige der Biologischen Station zu begleiten. Treffpunkt ist am Großen Dedinger Heide See um 15 Uhr in der Nähe der Neptun-Station des Bad Lippspringer Planetenweges, unweit der Straße „Zum See“.

Hoffentlich haben wir dann besseres Wetter!

16. Februar: Wasservogelzählung

Auf Grund der Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor möglicherweise schweren Sturmböen fiel die angekündigte öffentliche Wasservogelzählung leider aus. Zum einen suchen bei solchem Wetter selbst manche Vögel geschützte Ecken auf und sind dann kaum zu entdecken, aber insbesondere ist das Risiko, dass Besucher der Zählung durch herabfallende Äste und sonstwie unkontrolliert durch die Gegend fliegende Teile Schaden erleiden, einfach zu groß. Wir danken für Ihr Verständnis!

Die nächste Wasservogelzählung findet am 13. März statt.

Sonntagvormittag am Großen Dedinghauser See

Wir laden herzlich ein zu einer Zählung der Wasservögel auf dem großen und kleinen Dedinger Heide See am Sonntag, den 16. Februar um 14 Uhr. Wolfgang Dzieran, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Biologischen Station Paderborn-Senne und Koordinator der Wasservogelzählungen im Kreis Paderborn, wird die Führung leiten.

In einem ca. anderthalbstündigen Spaziergang um die Seen können sie einiges Wissenswerte über unsere einheimischen Wasservögel erfahren. Treffpunkt ist am Großen Dedinger Heide See am Neptun des Planetenweges (Nähe Straße „Zum See“).

Die Zählung findet bei jedem Wetter statt…

Seit vielen Jahren gibt es diese regelmäßigen Zählungen der Wasservögel in den Wintermonaten. Die Daten werden zum Beispiel von den zuständigen Ämtern für Naturschutz verwendet. Sie können Antworten geben auf Fragen wie: „Nehmen Gänse oder Kormorane überhand?“ oder „welche Vogelarten sind durch den Klimawandel besonders bedroht?“

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Neuaktivierung der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt des Heimatvereins statt. Mehr Informationen zu dieser Arbeitsgruppe und weiteren geplanten Veranstaltungen gibt es auf der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins, am Dienstag, den 11. Februar im Kongresshaus.